Willkommen zu meiner Reiseserie mit meinem TRAK 2.0. Wie ich in meinem vorherigen Artikel versprochen hatte , wollte ich mir etwas mehr Zeit nehmen, um meine Erfahrungen zum Reisen mit einem Faltkajak auf dem Luft-, Land- und Seeweg zu teilen. Damit du nicht alles auf einmal durchlesen musst, habe ich versucht es sinnvoll aufzuteilen, sodass ich hoffe, dass du schnell hilfreiche Informationen finden kannst, unabhängig davon, ob du mit einem faltbares oder normales Kajak mitbringen möchtest.

Das Wichtigste zuerst: Packen für einen Ausflug

Als stolzer Besitzer eines Kajaks ist das ultimative Ziel, so viel Zeit wie möglich auf dem Wasser zu verbringen. Warum also nicht damit beginnen? Ob du ein paar Stunden, einen ganzen Tag oder mehrere Tage unterwegs sein willst, hat natürlich Einfluss darauf, wie viel du einpacken und verstauen musst. Als Randnotiz: Die meisten meiner Ausflüge während meiner 5-monatigen Reise waren Tagestouren. Manchmal hatte ich Glück und blieb ein paar Tage auf einem Campingplatz, zu dem ich mit dem Auto gefahren bin, sodass ich das Kajak am Ende des Tages nicht auseinander nehmen musste. Meistens, obwohl ich mein Kajak mitgebracht habe, hab ich das Kajak aber am Morgen aufgebaut und abends auseinander gebaut wieder mit nach Hause genommen. 

Ich finde, es gibt nichts eleganteres und beruhigenderes, als einfach mal an einen Strand oder eine Wasserkante zu gehen, mein Kajak auszupacken und einzurichten und alles, was ich mitgebracht habe in und auf dem Kajak zu verstauen. Ohne irgendetwas zurück zu lassen. Meist kommen dann auch erstaunte Blicke und Fragen auf bei umstehenden Leuten: die kommt mit einem Koffer, und fährt mit dem Kajak davon? Coole Sache.

Es ist irgendwie die ultimative Art, Kajak zu fahren, da ich alles mitbringen kann, ohne zwischen dem Kajak und einem Auto oder einem Taxi hin und her laufen zu müssen, bis alles aufgebaut ist.

Mit meinem TRAK 2.0 geht das.

Tagesausflug packen – alles sauber machen, keine Spuren hinterlassen

Meine Lieblingsmethode für einen Tag paddeln ist es, einfach alles in meine TRAK-Tasche zu packen und den Rucksack mit einem Handtuch, etwas Wasser und Snacks und einem Wechselkleidung auszustatten. 

Den Rucksack/ Packsack, kann man offensichtlich auf oder sogar im Kajak verstauen. Aber was passiert mit dem großen rollenden TRAK-Koffer? Funktioniert auch, wenn man ein paar Tricks kennt.

Um in der Lage zu sein, einen Uber zu nehmen und irgendwo entlang eines Hafens oder Strandes abgeladen zu werden, sind hier meine Tipps zum Packen und Aufbauen des Kajaks.

  1. Das allerwichtigste zuerst : Nimm das Rückenpolster aus dem TRAK-Koffer. Auf diese Weise kannst du ihn später zusammenrollen und im Kajak verstauen. Beispielsweise hinter dem Sitz.
  2. Pack alles in den TRAK – Koffer : Kajak, Auftriebskörper, Seesocke, Spritzdecke, Paddel, Sicherheitsausrüstung
  3. Pack zusätzliche Kleidung, Handtuch und alles, was nicht nass werden soll, in den Rucksack oder Packsack (Drybag). Ich packe auch meine Decktasche für den Transport in den Rucksack und habe die meistens schon mit Snacks, Getränk, Sonnencreme, Handschuhen und manchmal meiner Paddelleine gepackt. Quasi mit allem, worauf ich während des Paddelns zugreifen möchte. Auf diese Weise muss ich sie nur herausziehen und an meinem Kajak befestigen, sobald es aufgebaut ist.
  4. Der Aufbau geht nach der beschriebenen Vorbereitung jetzt schnell:
    Einfach: Sicherheitsausrüstung aus dem TRAK- Koffer holen und beiseite legen, dann das Kajak aufbauen und den Koffer zusammengerollt hinten in das Kajak legen BEVOR du den Keder schließt. Dann ziehst du die Decktasche aus dem Rucksack und befestigst sie vorne auf dem Kajak, und packst den Rucksack entweder vorne rein oder hinten auf das Kajak. Voilà, los gehts!
  5. Randnotiz : Bringt am besten etwas mehr Zeit mit als geplant. Obwohl ich absolut in der Lage war das Kajak in 15-30 Minuten voll aufzubauen, musste ich feststellen, dass realistisch alles simmer irgendwie länger dauerte: Zu viele Leute waren neugierig und wollten wissen, was ich da tat..
  6. Nach dem Paddelausflug : Wenn die Sonne draußen ist, öffne einfach das Kajak und trockne es mit dem Handtuch ab. Wenn du Zeit hast, dann lass es am besten ein bisschen liegen und trocknen bevor du es einpackst. Ich nutze die Zeit meistens, um mich erstmal selbst auszuruhen, die übrigen Snacks zu essen und mich umzuziehen.  Sobald alles trocken ist, kannst du es dann einfach auseinander nehmen und wieder einpacken, ein Taxi rufen und nach hause fahren.

    Wenn du es zu hause auseinander baust, dann kannst du zum trocknen das Kajak auch folgendermaßen auseinanderbauen und trocknen lassen: 1) Pumpen und Cockpit rausnehmen 2) Kajak so wie es ist mit Rahmen noch drin nach hinten umfalten und dann vertikal aufstellen (quasi auf da wo das Cockpit sonst ist) gegen eine Wand lehnen. So kann das Wasser, was ggf. noch drin ist einfach rauslaufen und die Innenseite in Ruhe trocknen.

Zusätzlicher Tipp – Den Rahmen alleine auseinander bauen

Wenn du alleine bist, dann hilft es meistens nicht einfach nur vorne die ‘Nase zu brechen’, um den Rahmen von dem Kajak zu trennen. Ich fand folgende Dinge am hilfreichsten:
a) um Hilfe bitten oder
b) einfach mein Sicherheitsseil und einen Karabiner zu verwenden und mit Gegendruck arbeiten: Eine Seite am Bug des Kajaks befestigen, die andere Seite des Seils um einen Baum, oder das Auto (oder Balkon, oder den nächsten Menschen…) bin den, und dann kräftig ziehen. Die Skin wird fixiert und der Rahmen ist dann meist sehr schnell herausnehmbar.
Falls du das als Mittel benötigst, ist es auch ein guter Indikator mal wieder etwas zu schmieren, damit es beim nächsten mal leichter und geschmeidiger geht!

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir dabei, das TRAK 2.0 voll auszunutzen! Genieß die Fahrt, vielleicht sehen wir uns da draußen ja mal!

Weitere Informationen zu meinen Erfahrungen mit dem TRAK 2.0 auf Reisen findest du in meinen anderen Blogs

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